Wie funktioniert IPTV? So kommt Fernsehen übers Internet zu dir

Wie funktioniert IPTV? Schritt für Schritt: wie Sender übers Internet in deine App kommen, was TV-Programm und Xtream Codes sind und was deine Leitung tut.

· 2 Min. Lesezeit

Eine Hand stellt mit der Fernbedienung den Fernseher lauter

Vielleicht weißt du schon, was IPTV ist: Fernsehen übers Internet. Aber wie funktioniert IPTV eigentlich? Was passiert zwischen dem Klick auf einen Sender und dem Moment, in dem das Bild erscheint? Hier ist der ganze Ablauf, Schritt für Schritt und ohne Fachchinesisch.

Schritt 1: Der Sender wird zu Daten

Ein TV-Sender ist im Grunde ein durchgehender Strom aus Bild und Ton. Bei IPTV wird dieser Strom in ein digitales Format umgewandelt und in kleine Datenstücke aufgeteilt. Diese Stücke liegen auf Servern bereit: leistungsstarken Computern, die sie an viele Zuschauer gleichzeitig liefern können.

Schritt 2: Deine App fragt den Sender an

Wenn du in deiner IPTV-App auf einen Sender tippst, fragt die App diese Datenstücke beim Server an. Um zu wissen, welche Sender es gibt und wo sie liegen, braucht die App deine Zugangsdaten. Meist sind das:

  • ein Benutzername und ein Passwort, und
  • eine Serveradresse (eine URL).

Das nennt man Anmeldung mit Xtream Codes. Die App lädt danach selbst die Senderliste, das TV-Programm (EPG) und die Bibliothek mit Filmen und Serien. Eine Alternative ist ein M3U-Link: ein langer Link mit der Senderliste. Xtream Codes ist meist einfacher. Auf unserer Seite zu IPTV Smarters Pro siehst du genau, wie die Anmeldung geht.

Schritt 3: Die Daten reisen durchs Internet

Die Daten kommen über deinen Internetanbieter zu deinem Router und von dort über Kabel oder WLAN zu deinem Gerät. Hier hast du selbst den größten Einfluss. Eine stabile Verbindung sorgt für ein flüssiges Bild; ein schwaches WLAN-Signal kann zu Ruckeln führen. Mehr dazu in Internetgeschwindigkeit für IPTV.

Schritt 4: Dein Gerät spielt es ab

Dein Gerät setzt die Stücke wieder zusammen und spielt sie ab. Weil immer ein paar Sekunden vorgeladen werden (der Puffer), merkst du kleine Schwankungen meist nicht. Erst wenn die Verbindung zu lange zu langsam ist, läuft der Puffer leer und das Bild ruckelt.

Live-TV, TV-Programm und auf Abruf

Ein IPTV-Abo besteht meist aus drei Teilen:

  1. Live-TV: Sender, die gerade senden, wie beim normalen Fernsehen.
  2. TV-Programm (EPG): die Übersicht, was jetzt und gleich auf jedem Sender läuft.
  3. Auf Abruf (VOD): Filme und Serien, die du startest, wann du willst.

Bei uns sind alle drei in jedem Abo enthalten, zusammen mit Live-Sport und Pay-per-View-Events.

Was bedeutet das für dich?

Weil alles übers Internet läuft, brauchst du keine Schüssel, keinen Kabelanschluss und keinen Receiver. Es lohnt sich aber, deine Verbindung zu Hause in Ordnung zu bringen. Teste es deshalb zuerst mit dem kostenlosen 24-Stunden-Test, auf deinem eigenen Fernseher und in deinem eigenen WLAN.

Häufige Fragen

Wie funktioniert IPTV ohne Receiver?

Eine App übernimmt die Aufgabe des Receivers. Sie holt die Sender über das Internet und spielt sie auf deinem Fernseher, Smartphone oder Computer ab.

Was sind Xtream Codes?

Xtream Codes ist eine Anmeldeart für IPTV-Apps: Du gibst Benutzername, Passwort und Serveradresse ein, und die App lädt danach selbst Sender, TV-Programm und Filme.

Verbraucht IPTV viele Daten?

Ja, Video verbraucht viele Daten. Zu Hause mit einem Festnetzanschluss ohne Datenlimit ist das kein Problem. Mit einem Mobilfunktarif mit Datenvolumen kann es schnell viel werden.

Erst testen. Dann entscheiden.

Teste IPTV 24 Stunden kostenlos auf deinem eigenen Fernseher und Internet. Gefällt es dir, wählst du danach ein Abo.